Funktionen von Proxy Servern

Proxys werden dazu benutzt, Internetzugänge zu entsperren, was den Zugriff auf jede Art von Information im Internet ohne das Preisgeben der eigenen Identität erleichtert. Proxy Websites sind kostenlos verfügbar und viele Menschen verwenden Proxys, um damit Geld zu verdienen. Manche Proxy Websites erlauben es, dass man umsonst im Internet surfen kann, während andere eine Art von Login benötigen. Gängige Proxy Scripts, die von Proxys verwende werden, sind PHP Proxy und CGI Proxy. Da diese Scripts kostenlos verfügbar sind, strömen viele solcher Proxy-Anbieter auf den Markt. Das vergrößert auch die Bedrohung durch Spyware und andere Schadprogramme, wenn man bösartige Proxys verwendet.

Manchmal ist man auf der Suche nach Proxys, die Zugriff zu solchen Websites garantieren, die beispielsweise vom Computer einer Bücherei aus blockiert werden. Der Proxy, den man zum Surfen verwenden möchte, sollte Zugriff zu solchen Websites geben. Das ist eine wichtige Funktion, nach der an Ausschau halten muss, wenn man einen Proxy sucht. Wenn man Zugang zu Messengers haben möchte, dann benötigt man Proxys, die auf ihrer Website auch den Zugang zu diesen Messenger versprechen. Soetwas ist dank der steigenden Zahl an Proxys im Internet mittlerweile möglich. Populäre Proxys gewähren Zugriff zu den meisten Dateitypen, ohne irgendwelche Beschränkungen.

Der Proxy, den man zum Surfen im Internet auswählt, sollte auch die IP-Adresse eines Users verstecken. Normalerweise werden beim Eingeben einer URL-Adresse diverse Informationen wie die IP-Adresse, der verwendete Browser etc. an einen Server übermittelt. Eine Proxy Website sollte dagegen die IP-Adresse sowie die Server URL verbergen, um einen Proxy Server auszutricksen. Wenn man also von einer Proxy Website aus durchs Internet surft, versteht der Proxy Server es so, als würde man ganz normal eine Website aufrufen. Dadurch kann man alle blockierten Websites aufrufen, ohne das Probleme auftauchen.

Netzwerk-Administratoren sind sich der Verwendung von Proxys bewusst, weshalb populäre Proxys häufig blockiert werden. Verwendungsstatistiken entlarven die Verwendung bestimmter Websites, sodass – aus reiner Neugierde – ein Netzwerk-Manager die Proxy Websites sperren kann, die man verwendet. Allerdings muss man sich darüber nicht allzu viele Gedanken machen, da es hunderte Proxy Websites im Internet gibt. Man kann jederzeit einen neuen Proxy finden und wieder Zugang zu allen Websites erhalten, die man ansehen möchte, ohne dass sie blockiert werden.

Cookies sind wichtige Elemente, die auf einem Computer vorhanden sind, da sie jegliche private Informationen aufdecken. Ein Proxy sollte in der Lage sein, solche Cookies rauszufiltern. Selbst wenn ein komplettes Rausfiltern aller privater Informationen nicht möglich ist, verschlüsseln intelligente Proxys Cookies so, dass sie für Proxy Server unlesbar werden. Dadurch wird die Privatsphäre der User geschützt, wenn man solche Proxys verwendet. Das Filtern und Blockieren von Scripts sind wichtige Funktionen, nach denen man bei Proxys Ausschau halten sollte, wenn man mit ihnen anonym surfen möchte. Gefährliche Scripts, welche den Computer angreifen, werden dann durch die Proxys blockiert, was das sichere und ungefährliche Surfen garantiert.

Die Surfgeschwindigkeit sollte nicht darunter leiden, dass man zum Surfen im Internet einen Proxy verwendet. Das ist eine wichtige Funktion, auf die man bei der Wahl eines Proxys achten sollte. Durchstöbert man die Listen von Proxys, kann man viele Seiten finden, die einen ungeblockten Zugang garantieren. Indem man sich gut überlegt, was der Proxy leisten soll, kann man anschließend das ganze Potential des Internets ohne jegliche Einschränkungen genießen.

Gmail und die Privatsphäre

Treffen Sie Vorsorge, wenn Sie Gmail benutzen!

Nichts in dieser Welt ist absolut sicher, und das betrifft einfach alles. Wenn Sie Gmail benutzen, könnten Ihre Mails von jemand anderem, für den sie eigentlich nicht bestimmt waren, gelesen werden oder Ihr Account könnte gehackt werden.
Dies kann Ihnen übrigens bei jedem Email-Service passieren. Egal ob Sie Gmail, Outlook oder Ihren ISP-Email Service benutzen, Sie müssen sich schützen! Zwar werde ich mich heute hier auf Gmail konzentrieren, aber die Ratschläge gelten auch für alle anderen Mail-Anbieter.

Lassen Sie uns mit der Sicherheit und der Privatsphäre beginnen. Die Email ist von Natur aus ein „offenes Buch“. Ihre Nachrichten durchlaufen zahlreiche Server zwischen Ihnen und dem Empfänger der Nachricht. Normalerweise wird niemand diese Emails lesen, aber Sie müssen davon ausgehen, dass dies jemand könnte. Gmail hilft Ihnen dadurch die Mails mit SSL zu verschlüsseln. Doch wenn der Empfänger über kein Gmail Konto verfügt, wird die Reise der Nachrichten ungeschützt verlaufen.
Google erweitert übrigens gerade seinen Service, um dieses Problem zu verbessern.
Außerdem gibt es auch potentielle „Löcher“ im Emailverkehr. Google hat seine eignen finanziellen Gründe Ihre Emails zu lesen und denken Sie daran, jedes Unternehmen hat verärgerte und unehrliche Angestellte und selbst SSL ist nicht perfekt.

Um Ihren Account vor Hackern zu schützen
Accounts werden praktisch jede Sekunde gehacked, also müssen Sie Vorsorge treffen.
Zuerst: Benutzen Sie ein sicheres Passwort. Das Passwort sollte lang, komplex und unmöglich zu erraten sein, dennoch leicht zu merken. Außerdem sollten Sie es nur für Ihre Emails benutzen und nicht noch für alles weitere im Internet. Besorgen Sie sich einen Passwort-Manager, falls Sie noch keinen haben.
Zweitens, richten Sie sich die „2 Schritte Verifikation“ ein. Bei dieser Einrichtung wird Ihnen Google einen Code auf Ihr Mobiltelefon schicken, wenn sich jemand von einem Computer, den Sie nicht persönlich berechtigt haben, in Ihren Account einloggt. Sie – oder wer auch immer sich als Sie ausgibt – wird dann diesen Code eingeben müssen, um Zugang zu bekommen. Wenn diese Person also keinen Zugang zu Ihrem Mobiltelefon hat, bekommt sie auch keinen Zugang zu Ihrem Account.
Das bringt uns zu einem weiteren wichtigen Punkt: Wenn Sie Ihre Emails von einem fremdem Computer abrufen, seien Sie sicher, dass Sie sich auch wirklich ausloggen! Sie wissen niemals, wer nach Ihnen vor dem Computer sitzen wird!